Sigurd Bergs sten

Der Stein wurde 1923 auf dem Bahnhofsvorplatz in Skjern enthüllt.

Er wurde von Wählern des Kreises Skjern als Erinnerung an Sigurd Berg aufgestellt. Er war Abgeordneter im Folketinget (Regierung) für den Kreis von 1918 bis zu seinem Tod 1921. Der Steinmetz Rasmus M. Andersen schuf diesen Gedenkstein.

Der Stein wurde am 3. März 1958 von seinem damaligen Platz „mitten in der Stadt“ an seinen neuen Platz in die Parkanlage am Skjern Museum versetzt. Auf dem Platz in der Bredgade sollte nämlich die neue Bushaltestelle errichtet werden. (Quelle: Skjern Dagblad 1. März 2008)

In 2004 wurde der Gedenkstein noch einmal umgesetzt, diesmal an seinen derzeitigen Platz am Bergs Plads. Sigurd Berg war der Sohn des bekannten Venstre Politikers (Liberale Partei) Christen Berg, der die Zeitung „De Bergske Blade“ gegründete, darunter die damalige Lokalzeitung „Dagbladet Ringkøbing-Skjern“.

1916 kauften De Bergske Blade das damalige Skjern Dagblad und das war wohl der Grund für das steigende Interesse im Kreis Skjern aufgestellt zu werden.

Sigurd Berg war Politiker und Zeitungsmann, genauso wie sein Vater. Er war Mitglied im Reichstag bis zu seinem Tod in 1921 und 1905 war er Innenminister.

Sigurd Berg war auch an der Einführung wichtiger Sozialgesetze beteiligt u.a. dem Gesetz, das den Frauen 1908 das Stimmrecht gab.

1918 wurde Sigurd Berg in den Venstre Skjern Kreis (Liberale Partei) und 1920 wieder zum Innenminister gewählt. Diesen Posten konnte er nur kurze Zeit bis zu seinem Tod 1921, aufgrund einer sich verschlimmernden Herzerkrankung ausüben. Er starb einen Tag nach seiner Teilnahme an der Enthüllung des Wiedervereinigungssteines zur Erinnerung an die Wiedervereinigung im Jahre 1920.

Künstler: Steinmetz Rasmus M. Andersen.