Strand an der Nordseeküste von Dänemark

Strände mit Rettungsschwimmern

Foto: hvidesande.dk

An den beiden größten Stränden sind im Sommer Rettungsschwimmer stationiert.
 

Es gibt nicht viel, was so erfrischend ist und Spaß macht wie ein Sprung in die Wellen der Nordsee mit England als nächstem Nachbarn. Das Wasser ist ein vergnüglicher Spielplatz, aber denke daran, dass das Meer starke Kräfte hat. Es ist daher eine gute Idee, dort zu baden, wo es Rettungsschwimmer gibt. 

Am Südstrand in Hvide Sande und am Søndervig Strand sind jedes Jahr in den dänischen Schulferien im Sommer Rettungsschwimmer von der Stiftung Trygfondens Kystlivredning eingesetzt. 

Aber gleich wo und wann du baden möchtest, ist es wichtig die 5 Baderegeln zu befolgen. 

Baderegeln

Die Baderichtlinien sind die Regeln des Strandes und das Rückgrat der Informationsarbeit der Rettungsschwimmer, denn die meisten Unfälle durch Ertrinken lassen sich damit erklären, dass eine oder mehrere Baderegeln nicht befolgt wurden. 

Die Baderegeln wurden von der Stiftung TrygFonden und der Dänischen Schwimmunion in Zusammenarbeit mit internationalen Lebensrettungsorganisationen erstellt. 

1. Lerne schwimmen

Kannst du schwimmen, dann kannst du dich oft selbst und andere vor dem Ertrinken retten. Wenn du dich entscheidest, ins Wasser zu gehen, auch wenn du nicht schwimmen kannst, solltest du einen Ort finden, an dem du Grund hast und das Wasser ruhig ist. 

2. Gehe niemals allein ins Wasser

Seid ihr mehrere, dann könnt ihr einander im Auge behalten und schnell reagieren, wenn eine Gefahrensituation eintritt. Das gibt allen eine größere Sicherheit. Vermeide gefährliche Spiele im Wasser und rufe niemals aus Spaß um Hilfe. 

3. Beachte Wind und Wasser

Benutze deine Augen und den gesunden Menschenverstand bevor du badest. Kontrolliere die Wassertiefe sowie die Strömungsverhältnisse und achte auf die Windrichtung. Bei ablandigem Wind treiben Badetiere, Gummiboote und Luftmatratzen schnell aufs Meer hinaus. Gleichzeitig besteht auch eine größere Gefahr auf Feuerquallen zu treffen. Bei auflandigem Wind ist das Risiko für Brandungsrückströme mit kräftiger Unterströmung erhöht. 

4. Mache dich mit dem Strand vertraut

Ein neuer Strand kann voller Überraschungen sein, die mit bloßem Auge nicht zu sehen sind. Frage die Einheimischen oder einen Rettungsschwimmer nach Besonderheiten, bevor du ins Wasser gehst. Gibt es eine schnelle Fähre, die große Wellen schlagen kann? Ist der Strand bekannt dafür, dass er sehr steil ist und es deshalb schnell tief wird? Gibt es Molen oder Buhnen, die die Strömung beeinflussen? Im Ausland musst du auch auf Riffe unter Wasser oder gefährliche Tiere aufmerksam sein. Lies auch immer die Informationsschilder am Strand. 

5. Behalte immer die Kinder im Auge

Bleibe immer in der Nähe deiner badenden Kinder, sodass ihr einander sehen und hören könnt und du eingreifen kannst, sollte es notwendig sein. Selbst ältere Kinder, die gut im Schwimmbad schwimmen, können aufgrund der Meeresströmungen und -wellen leicht in Schwierigkeiten geraten. Achte deshalb auf Kinder und lass dich nicht ablenken.