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Dejbjerg Hede

Besuchen Sie Dejbjerg Hede und erleben Sie die Natur und Geschichte Westjütlands. Dejbjerg Hede ist bekannt für seine vielen alten Grabhügel und Kirchentürme, die herrliche Natur sowie die Geschichten über die von der übrigen Gesellschaft ausgegrenzte Menschengruppe der Gegend, die Abdecker.

Schöne Wege in Dejbjerg Plantage und Dejbjerg Hede. Südlich der Straße zwischen Lem Stationsby und Hanning liegt das ca. 118 Hektar große Naturschutzgebiet Dejbjerg Hede. In der Dejbjerg Plantage und auf der Dejbjerg Hede gibt es drei gekennzeichnete Wanderwege. Der Wegbelag besteht aus Sand und Waldboden. Auf den Wegen kann mit man sich auch mit Kinderwagen und Rollstuhl bewegen. Bei den Parkplätzen gibt es Picknicktische.

Die Heide wird gepflegt, um ein Aufwachsen von wildgesäten Bäumen zu vermeiden. Südlich des Brandschutzgürtels gehört die Heide der Dänischen Heidegesellschaft (Dansk Hedeselskab). Im westlichen Teil der Heide gibt es eine Gruppe von 25 prähistorischen Hügelgräbern. Lohnenswert ist der Weg durch das Heidegebiet zu den Hügelgräbern auf der Anhöhe, denn von dort gibt es eine großartige Aussicht auf die Landschaft Westjütlands. Bei klarer Witterung sind der Ringkøbing Fjord und die Nordsee in etwa 20 km Entfernung zu sehen. Im Süden sind das Skjern Å-Tal und Borris Hede zu sehen, und am Horizont ist Ølgod, etwa 25 km entfernt, zu sehen. Vom Aussichtspunkt können mehr als 20 Kirchentürme gezählt werden.

Reisen Sie zurück in die Vergangenheit.

Dejbjerg Hede und Bakker können nicht erwähnt werden, ohne dass man zugleich an die früher umherreisenden Abdecker denkt. Dies war eine besondere und interessantes Gruppe von Menschen, die aufgrund ihrer „unreinen“ Arbeit und ihrer unsteten Lebensweise von der übrigen Gesellschaft ausgegrenzt wurde. Eine umfassende Literatur beschreibt das Leben dieser Menschen in der Heide.