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Young-Jae Lee - Opening reception

Eine Schale kann wie etwas aussehen, das Sie zu Hause haben – bis Sie genauer hinschauen. Diese Ausstellung lädt Sie ein, Young-Jae Lees Keramiken aus nächster Nähe zu betrachten, wo sich Einfachheit, Schwere und Finesse langsam als Kunst offenbaren.

Kommen Sie zur Eröffnung der Ausstellung am Samstag, dem 7. März, und erleben Sie, wie das scheinbar Einfache etwas Großes beinhalten kann. Die Ausstellung dreht sich um die besondere Art von Schönheit, die nicht laut ist – sondern umso mehr wächst, je länger man sie betrachtet.

In Young-Jae Lees Keramik begegnen Sie Objekten, die auf den ersten Blick wie Alltagsgegenstände aussehen: eine Schale, eine Form, eine Farbe. Aber wenn Sie sich Zeit nehmen, entdecken Sie, dass es sich nicht um Gebrauchskeramik handelt – es sind Werke mit einer Ruhe, Präzision und „soliden Leichtigkeit”, die langsam zum Vorschein kommen. Einige Details offenbaren sich erst aus nächster Nähe. Es ist eine Ausstellung, die Neugier und Präsenz belohnt.

Young-Jae Lee absolvierte 1972 ihr Studium an der Kunstakademie in Seoul und zog anschließend nach Deutschland, um sich im Bereich Keramikkunst weiterzubilden. Seit 1987 ist sie Direktorin der Keramischen Werkstatt Margaretenhöhe in Essen, wo sie sowohl Werke für große Installationen und Ausstellungen schafft als auch Auszubildende betreut. Im Jahr 2016 erhielt sie die Ehrendoktorwürde, und ihre Werke sind in internationalen Sammlungen zu finden – unter anderem im Art Institute of Chicago und in der Pinakothek der Moderne in München.

Die Ausstellung ist vom 7. März bis zum 24. Mai zu sehen.